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Gegen Ende Juni 2015 ging es los.

 

Zu zweit brachen wir auf nach Frankreich, dort nahmen wir zunächst die Cevennen ins Visier. Für die meisten Motorradfahrer die ich kenne eine eher unbekannte Region, völlig zu Unrecht. Man trifft entsprechend auf relativ wenige Motorräder, kein Vergleich etwa mit den Dolomiten, o.ä..

cevennen: www.de.wikipedia.org/wiki/Cevennen

In dem beschaulichen Örtchen Moules-et-Baucels nahmen wir Quartier. Unsere Unterkunft war "Domaine de Blancardy", etwas außerhalb auf einer Erhöhung gelegen. Sehr rustikal aber innen top!

 

 

Von hier aus unternahmen wir drei Tagestouren.

Tour 1 (220km zur groben Erkundung der Region):

Mehrere kleine und mittlere Pässe sind hier zu passieren, z.B. der Col du Minier, Col de la Serreyde und der Mont Aigounal. Die D 999 von Le Vigan bis Nant ist sensationell ausgebaut, hat herrliche Kurven und führt z.T. durch ein herrliches Canyon-Panorama. Da zieht man schon Mal am Gas, aber vorsicht, die Polizei ist in der Gegend eifrig am Messen und wird hatten in einem Fall Glück, dass ich eine Meßstelle ahnte. Besonders empfehlen kann ich die D 991 zwischen Millau und Nant, hier passiert man auf einem längeren Stück den Canyon de la Dourbie, ein herrliches Fahrerlebnis!

 

Tour 2 (300km mit den Highlights wie Gorges du Tarn, etc.)

 

 

 An diesem Tag stand das absolute Highlight "Gorges du Tarn" auf dem Programm, die Vorfreude wurde noch bei weitem getoppt. Diese Fahrt durch das Tarntal ist für mich unvergesslich, samt einigen "Abstechern" im Bereich von Le Malene auf die dortigen Hochplateaus hinauf - da komme ich noch mal hin, dass muss ich mit meinen heutigen Ortskenntnissen noch ausbauen - ein unfassbar schönes Panorama! Die anderen herrlichen Abschnitte dieser Tour verblassen dagegen fast. Hier eine typische Aufnahme:

 

 

 

Was man bei der Planung berücksichtigen sollte ist die Tatsache, dass die vielen kleinen Nebenrouten einen in abgelegene und z.T. kaum befahrene Gebiete führen, die ebenfalls ein echtes Erlebnis sind, allerdings sind die Straßem z.T. sehr schlecht und immer wieder mit Split überzogen, so dass man des öfteren Schritt fahren muß. Es gibt extrem enge Kehren, die man manchmal kaum im Ansatz erkennen kann, da wurde es mit meiner GT schon Mal sehr eng. Ideale Strecken für GS'ler. Bei knapp 38 Grad schmolz öfter die Teerdecke an.

 

Tour3 (ca. 260km)

 


 Diese Tour führt ebenfalls durch verschiedene Canyons und auch Nebenstrecken (vergl. oben). Insgesamt eine perfekte Abrundung des Themas "Cevennen". Sicher haben wir noch nicht alles gesehen, aber bestimmt die interessantesten Strecken abgefahren. Die Erfahrungen mit Land und Leuten, Unterkunft, so wie der Landschaft und der Strecken waren perfekt.

 

 

Mont   Ventoux:   www.de.wikipedia.org/wiki/Mont_Ventoux

 

 

 

 

 

 

Interessante kurvenreiche Strecken mit dem Mont Ventoux als Höhepunkt. Dieser hat mich stark an den Col de Tourmalet erinnert. Insgesamt bleibt die Region nach meinrer Meinung aber etwas hinter den Cevennen und dem Vercors zurück!

 

 Der Vercors:  www.de.wikipedia.org/wiki/Vercors

 

 

 

Der Vercors zeichnet sich durch eine felsige Schroffheit aus, gepaart mit schönen Straßen, die man den Felswänden in jahrzehnter langer Arbeit abgetrotzt hat. Halt typisch für ein Zentralmassiv. Langeweile kommt hier niemals auf und der Zustand der Straßen ist meist recht gut, von einsamen Nebenstrecken abgesehen. Besonders die Gegend um St. Jean-en-Royans ist in jedem Fall auch ein highlight.